25.September 2017 – Der Tag danach.
25. September 2017

Antrag vom Februar 2019

Der Neuköllner ÖPNV muss dringend verbessert werden!

 

Die Jahreshauptversammlung der Jungen Union Neukölln möge beschließen:

„Der Berliner Senat soll sich endlich den Alltagsproblemen der Berliner Bürger/
innen widmen und das Verkehrschaos in Berlin in den Griff bekommen!
Für unseren Bezirk Neukölln fordern wir daher:
1. Unterbrechungen und Änderungen im Öffentlichen Personennahverkehr in
Neukölln zukünftig transparent, mit langen Vorlaufzeiten und vor allem
Erläuterungen/ Begründungen für die Bürger/innen anzukündigen;
2. Baumaßnahmen und Unterbrechungen der ÖPNV-Verbindungen – soweit
nicht durch außerplanmäßig notwendige Maßnahmen – ausschließlich in den
Ferienzeiten zu planen und auf ein Mindestmaß an Beeinträchtigungen der
Nutzer/innen des ÖPNV zu reduzieren;
3. dafür zu sorgen, dass der bereits gut getaktete Fahrplan des Busses M41
endlich zuverlässig eingehalten wird und sich die Bürger/innen darauf
verlassen können;
4. die U7 bis zum Flughafen BER auszubauen;
5. insgesamt zu den Stoßzeiten zwischen 7-9 Uhr und 16-19 Uhr auf
sämtlichen ÖPNV-Strecken kurze Wartezeiten (maximal 3 Minuten) durch
den Einsatz von mehr Bussen und U-/S-Bahnen zu garantieren.“
Begründung

Die U7 ist die Hauptschlagader unseres Bezirks. Sie verbindet den Süden mit
dem Norden Neuköllns, soll zukünftig hoffentlich den Anschluss an den
Flughafen BER bieten und ist somit auch für zahlreiche Touristen und reise
Bürger/innen unserer Stadt von erheblicher Bedeutung.
Dennoch schafft es die BVG sehr oft, die Verbindung von Nord nach Süd
Neukölln zu unterbrechen und sie mit einem schlecht geplanten,
unzuverlässigen Schienenersatzverkehr auszutauschen. Aktuell gibt es wieder
einmal zwischen dem U-Bahnhof Grenzallee und der Haltestelle Britz-Süd eine
Baustelle. Die dazwischen liegenden Stationen liegen Mitten in der
Verbindungslinie unseres Bezirks, wodurch ein Großteil der ÖPNV-Nutzer
betroffen sind.

Die Busse des SEV sind zu überfüllt, sie kommen unregelmäßig und benötigen
mehr Zeit als die Bahn. Im Berufsverkehrschaos warten die Bürger/innen zum
Teil auf den 3. Bus, bis sie überhaupt einsteigen können.

Wir verstehen, dass es Notsituationen gibt, in denen Baumaßnahmen
außerplanmäßig dringend durchgeführt werden müssen. Es ist jedoch
unbedingt notwendig, Rücksicht auf das Alltagsleben der Bürger/innen zu
nehmen, welche schlichtweg angewiesen sind auf den ÖPNV. Daher sollte die
BVG verpflichtet werden, die Beeinträchtigungen der Bürger/innen so gering
wie möglich zu halten. Insbesondere müssen die Bürger/innen schlichtweg auf
die Taktung des Fahrplans und dessen Durchsetzung vertrauen können. Sofern
dies nicht durchgesetzt wird, werden sich auch nicht mehr Bürger/innen für
den ÖPNV entscheiden, was jedoch ökologisch unbedingt anvisiert werden
muss.
Gewisse Entscheidungen hinsichtlich der Planung von Baustellen erscheinen
uns schlichtweg nicht logisch. Es würde für die BVG sprechen, in diesen Fällen
für Transparenz zu sorgen.

 

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